Pflanzenportraits A-H

 

Hier findest du eine Zusammenstellung verschiedender heimischer Pflanzen und ihre Bedeutung. Viele dieser Kräuter haben wir als Räucherwerk vorrätig. Bei Interesse nimm bitte Kontakt mit uns auf.

 

Arnika

ArnikaEs ist immer ein berührender Moment, die kleinen Sonnen in der Natur zu entdecken.
Arnika ist selten geworden und steht unter Naturschutz. Der Anbau der Pflanze gestaltet sich schwierig, so dass Wildsammlungen im größeren Stil für die Naturheilkunde benötigt wird.

Da Arnika toxisch wirkt, ist von einer innerlichen Anwendung abzuraten, aber äußerlich ist sie hilfreich bei Verletzungen, Muskel- und Gelenksbeschwerden.

Die Pflanze zählt zu den alten Zauberpflanzen. Hildegard von Bingen weist ihr eine stark aphrodisierende Wirkung zu. 

Arnika hat eine ablenkende Wirkung. Sie zieht Ungleichgewicht auf sich und stimuliert so den Ausgleich. Alles gerät durcheinander, um sich neu zu ordnen.

 

Eibisch

EibischDer botanische Name des Eibisch "Althaea" deutet auf seine Bedeutung hin: die Heilsame.
Besonders die Wurzel des Eibisch enthält Schleimstoffe, die umhüllend und lindern wirken. Daher zeigt die Pflanze bei entzündlichen Prozesse der Haut, des Verdauungstraktes, der Atmungsorgane, und der Harnwege heilsame Wirkung. Der Schleim sollte idealerweise kalt ausgezogen werden.
Aus Eibisch wurde früher die Grundmasse für Marshmellows gefertigt.

Geräuchert räumt der Eibisch den Weg zu eigenen Themen frei und weicht Verkrustungen auf. Er stimmt milde im Umgang mit wunden Punkten und harmonisiert.

 

 

Engelwurz

EngelwurzDie Engelwurz ist eine prächtige Pflanze und kommt ursprünglich aus dem hohen Norden. In Grönland war sie fast die einzige pflanzliche Nahrungsquelle.
Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit sehr giftigen Vertreter der Doldenblüter und ihrer phototoxischen Wirkung sollte die Angelika nur von geübten Sammler gepflückt werden.

Wie andere Bitterpflanzen erdet die Engelwurz, stärkt die Wurzeln und führt zu Selbstvertrauen. In der Volksmagie galt sie als starke Schutzpflanze.
Beim Räuchern vertreibt die Pflanze schlechte Laune, Unsicherheit und ängstliche Stimmung. Sie bringt Licht, lindert Spannungen und gleicht aus.

 

 

Fetthenne

FetthenneDie prächtige Fetthenne ist eine sukkulente (saftreiche) Pflanze und sehr beliebt bei Insekten. Bei Kühen sorgt sie allerdings f

ür Blähungen, soll aber Stiere für ihre Aufgabe munter machen.

Traditionell wird die Fetthenne bei jeglicher Verletzung der Haut eingesetzt. In der Magie steht die Pflanze für Schutz, Heil und Liebe und wurde beispielsweise von Soldaten als Glücksbringer mit sich geführt.

Beim Räuchern verbreitet die Fetthenne ihre Vitalität und Anziehungskraft. Sie macht munter, belebt, vertreibt Antriebslosigkeit und stärkt den Gemeinschaftssinn. Wir tragen Verantwortung für unseren Mikrokosmos und sollten gut für unser Team sorgen.

 

 

Geißbart

GeissbartDer Geißbart gehört zur Familie der Rosengewächse. In Italien werden die jungen Triebe als Gemüse verwendet, sollten aber wegen seiner Blausäureverbindung nur erhitzt genossen werden.

Auf geistiger Ebene unterstützt der Geißbart bei reinigenden Prozessen. Er entfernt alte, abgestorbene Strukturen und entzieht entzündeten, faulen Trieben die Energie. Das kann schmerzlich wirken und Abwehr hervorrufen. Es lohnt sich aber genau hineinzuspüren.

 

 

 

HauswurzHauswurz

Die Hauswurz ist eine genügsame Pflanze und ihrem lateinischen Namen nach immerlebend ( sempervivum). Als Kinder der Berge sind Hauswurze mit einer Artenvielfalt im Alpenraum vertreten.
Im Volksglauben wird die Pflanze als Schutz vor Blitzschlag eingesetzt und als Dachbegrünung empfohlen. Sie fand auch als Glücksbringer ihren Einsatz. Hildegard von Bingen schrieb ihr aphrodisierende Wirkung zu.
Der frische Saft der Hauswurz kann ähnlich wie Aloe vera verwendet werden. Es ist also durchaus nützlich ein paar dieser dekorativen Pflanzen als Helfer im Haus zu haben. Sie machen es einem auch ohne grünen Daumen leicht.

Die Hauswurz zu räuchern ist eher ungewöhnlich. Ich nehme gerne 1-2 Blättchen in Kombination mit Flechten. Beide Arten sind wahre Überlebenskämpfer und erinnern an unsere Widerstandsfähigkeit.